Okt
12

Wie Rap zu Sprechgesang wurde

Bei meiner allmorgendlichen Lektüre in den (Online-) Zeitungen, bin ich auf einen äußerst interessanten Artikel gestoßen, der mir mein Frühstück erheblich versüßt hat.

Gefunden auf der neuen Zeitzeugen Plattform vom Spiegelverlag mit dem Namen einestages fand ich die Story zu den Bildern mit dem Titel “Durchbruch im Schwimmbad-Club

Ihr denkt euch, what the fuck? Aber ich sag nur soviel: Bronx Box *lol*

Rätsel:

Wer sind die beiden? Antwort in den Comments, die ersten Zwei bekommen nen Lolli!

Okt
10

Angehört: Big City Beats Vol. 7

Die Reihe der Big City Beats House Sampler erreicht mit Volume 7 eine neue Evolutionsstufe. Erstmals werden dem Käufer 2 CD’s geboten und ich war sehr gespannt, was ich da vorfinden werde.

CD 1 wurde gemixed von Marco Petralia und die Tracklist sieht vielversprechend aus. Nach dem altbekannten Intro gehts auch schon los und der erste Track geht mir direkt mal auf E…. So gehts mir auch mit Track 2,3,4 dann wieder ein erträglicherer Sound zwischendrin, aber direkt danach wirds schon wieder nervig. Der Mix hat sich bei der Trackauswahl auf einen bestimmten Sound eingeschossen, aber genau mit diesem komme ich einfach nicht klar. Super an meinem Geschmack vorbeigetroffen! Petralia kannte ich vom Namen, aber er war mir nie aufgefallen, wie es DJ’s tun, die mir gefallen. Also nicht verwunderlich, dass mir sein Mix nicht liegt.

CD 2 (mixed by Euphonic Sounds)  ist ganz anders, geht mehr in die Richtung Minimal House, klarere, strukturiertere Sounds mit einer guten Abwechslung von Geschwindigkeit und Tracks. Diese CD ist dann definitiv absolute Geschmackssache. Ab Minute 20 kommen 4-5 Tracks die mir richtig gut gefallen, danach ist es auch wieder naja.

Alles in allem bin ich von der Compilation enttäuscht, da gab es wirklich schon bessere. Ich erwartete eigentlich, dass es mit der Erweiterung auf 2 CDs ein Mörder Sampler wird, um mal wieder ein paar neue Hörer zu begeistern.

Offensichtlich ahmte man nur die Konkurrenz wie the Disco Boys, die nun auch schon 2 CDs in ihren Compilations veröffentlichen, nach bzw. wollte zu den “großen” Samplern wie Kontor of House und Sunshine Live - House Edition, beide 3 CDs, aufschließen.

Die Kosten für die 2. CD wurden, reinste Vermutung/Unterstellung, an den DJs eingespart, schade schade! Um das wieder gut zu machen, will ich nächstes mal nen echten Killer-Mix!

Wie ich gerade entdeckt habe, titelt die Website von Big City Beats - “100% Clubmusic. Keine Kompromisse.” Ahja, dann kann man ja nur hoffen, dass die Big City Beats Release Parties nicht so lahmarschig sind wie die CD dazu.

Fazit: Nicht kaufen!

Okt
08

Null von Adam Fawer

Uff, das Wochenende hängt mir noch hinterher, aber ich versuche doch etwas erfreuliches zu schreiben. Ich möchte euch wieder mal ein Buch vorstellen und wie ich versprochen hatte, ist es diesmal lesenswert!

Der Titel der deutschen Übersetzung heisst “Null.” der Autor selbst, Adam Fawer, war für mich neu, aber ich werde wohl wieder auf ihn zurückgreifen. Nun zum Buch:

Man begleitet David Caine auf einer Odyssee zu sich selbst, er war mal Uni-Dozent für Statistik. War? Ja war, der arme Kerl ist äußerst begabt und sehr schnell im (Kopf-)(Er)rechnen von Wahrscheinlichkeiten, was ihn dazu führte Poker zu spielen. Poker als Spiel der Wahrscheinlichkeiten, fasziniert David Caine schließlich derartig, dass er nur noch pokert, er ist spielsüchtig, er ist sich dessen bewusst, lässt die Sucht aber trotzdem sein Leben zerstören.

Aber das ist nicht das größte Problem, welches der Hauptcharakter hat. Er ist darüberhinaus Epileptiker mit fürchterlichen Anfällen, was vielleicht sogar der Grund war für seine Spielsucht, denn eines Tages, hatte David einen dieser Anfälle während einer Vorlesung und war seitdem absolut unfähig in einem Hörsaal vor eine Menschenmenge zu treten und diese zu unterrichten.

Um die Handlung kurz anzureissen, David Caine verwickelt sich anfangs in grosse Probleme mit der Russenmafia, seine Anfälle werden immer schlimmer und unkontrollierter und dazu kommt, dass sein schizophrener Zwillingsbruder aus der Anstalt entlassen wurde und plötzlich bei ihm vor der Türe steht.

Das Buch weiht den Leser in die Vorebenen der Statistik Rechnung ein, über Newton zu Laplace bis hin zu Schrödinger und seiner Katze. Ja tatsächlich, man trifft auf Phänomene der Physik und es wird sogar kurzzeitig die Quantenphysik besprochen. Das alles wird gepaart mit saftiger und reichhaltiger Agentenaction vom Fach und das im “Gib dem Affen Zucker” Verfahren. Das eine Kapitel klärt die Frage warum die Wahrscheinlichkeit, dass in einem Raum mit knapp 100 Personen, die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Leute am selben Tag Geburtstag haben bei 90% liegt und das darauffolgende Kapitel schildert eine sauspannende Verfolgungsjagd. Wer jetzt meint, dass die Story verwirrend ist, hat Recht. Das trifft voll und ganz zu, zumindest am Anfang, ist es teilweise wirklich schwer, mit der Geschichte Schritt zu halten. Aber im Nachhinein wird man bemerken, dass dies eines der Dinge ist, die das Buch auszeichnen. Die Story ist einfach crazy, totaler Wahnsinn, aber doch realistisch.

 Lieber Leser, dieses Buch ist absolut empfehlenswert! Besorgs dir!

Okt
08

scheiss Wochenende!

Oh man, das war ein Wochenende, das ich gerne aus meiner Erinnerung tilgen würde bzw. eher die Nachwirkungen. Es fing an mit dem Streik der Bahn, was mir meine Heimreisepläne erheblich zu durchkreuzen schien. Ich habe ewig versucht die Hotline anzurufen, natürlich ohne Ergebnis, die Anzeigetafel im Bahnhof teilte mir mit, dass mein Zug nicht fährt und das selbe zeigte die Tafel am Bahnsteig an. Immerhin stand ein Zug am Gleis und ich hab mich mal auf gut Glück reingesetzt und er ist tatsächlich losgefahren, sogar in die richtige Richtung und das auch noch fahrplangerecht. Nochmal Glück gehabt!

Eben genanntes hat mich dann verlassen, als ich kurz vor 22 Uhr auf dem Rewe Parkplatz in Gaildorf mein Geldbeutel auf dem Autodach vergaß und munter Richtung Crailsheim losfuhr. In dem Moment als ich den Motor auf dem Parkplatz des Cinecity abstellte, erinnerte ich mich. Begleitet von Flüchen, Vorhaltungen an mich selbst und ungläubiger Anerkennung meiner Dummheit, flog ich nach Gaildorf zurück, um das gute Stück zu suchen. Auf der Fahrt machte ich eine gedankliche Bestandsaufnahme in Erwartung des Totalverlusts: Personalausweis, Führerschein, Studentenausweis, Pre-Paid Mensakarte (natürlich noch am selben Tag mit 10€ gefüttert), 4 EC-Karten (aaaahhh),  Bahncard 50, Krankenkassenkarte, Fitness-Studio Karte und noch ein paar mehr, Bonuskarten nicht zu vergessen! Irgendwie wusste ich schon von Anfang an, dass er weg ist und das hat sich auch bewahrheitet. Kein ehrlicher Retter, der mich am nächsten Tag anruft und ich ihm dankbar viel Geld, für die mir ersparte Mühe,  geben kann.

Danach waren es zwar nur noch Lapalien, aber es passte einfach alles ins Bild des beschissenen Wochenendes. Keine Parties, Streit, voller Preis für die Bahnreise zurück nach Nürnberg, drei besoffene, mit Öttinger Eau de Toilette behandelte Penner, direkt neben mir, die ganze Zugfahrt gröhlend. Letztendlich wollte ich, wieder zurück in Nürnberg, mit einer äußerst profitablen Runde Online Poker meine Laune heben, doch dies wurde auch gekonnt verhindert, durch den Ausfall des Routers im Zimmer meines Nachbars, der erst am Montag Mittag wieder kommt, um ihn neuzustarten.

Fazit: weekend can be a bitch and she was, this time!

P.S. Schon gewusst, ein neuer Führerschein kostet 40€, say whuuuuuut!

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